Fünfter Tag: 25.06.09
Teil 1:
Sushi zum Frühstück? Geht das?
JA! Bei mir schon. Weil ich gestern die ganze Zeit noch so satt vom Nudelzeug und dem Starbucks Free-Drink war hab ich die für den Abend geplanten Sushi halt heute morgen gegessen. Meine Güte das was so lecker *___*
Ich glaube das werde ich mal öfter machen. In Deutschland habe ich leider noch nie so leckeres Sushi gegessen, dabei ist das hier Supermarktware gewesen.

Lange Rede kurzer Sinn: Es ging heute auf nach Hiroshima. Und zwar wieder mit dem Shinkansen. Zuerst war da die Fahrt von Kyoto nach Shinkobe die nur knapp eine halbe Stunde gedauert hat. Eigentlich hätte ich meine lecker Kiwi-Pockys essen/probieren können, aber irgendwie habe ich das verrafft.
Von Shin-Kobe ging es danach weiter nach Hiroshima (für ca. 1Std.30min). Wir sindregelrecht gerast. Also diese Shinkansen haben es echt in sich.Der Shinkansen nach Hiroshima war auch noch ein Rail Star der „Silent Car“ Reihe. Also eigentlich sollte in unserem Abteil absolute Stille herrschen. Aber wie so oft saßen mal wieder amerikanische Touristen neben uns, die ihre Kinder nicht ruhig bekommen haben. Vor allem fand ich es ein bischen komisch auf dem Weg nach Hiroshima Amerikaner neben uns sitzen zu haben. Wer in Geschichte aufgepasst hat weiß was ich meine.
In Hiroshima angekommen haben wir erst mal unser Hotel gesucht. Dabei lag es genau vor unserer Nase bzw. neben dem Bahnhof. Einchecken konnten wie leider noch nicht, weil der Ceck-In auf 15.00h festgesetzt war, aber dafür konnten wir schon unsere Sachen abgeben und ein bischen im Internet surfen. Ich habe die Gelegenheit genutzt um meinen Lieben eine Mail zu schreiben und einen kurzen LJ-Eintrag zu hinterlassen.
Außerdem haen wir nach der Surf-Aktion einen kleinen Spaziergang in Richtung Friedensturm gemacht, der ziemlich hoch liegt, weswegen wir ihn nur aus der Ferne fotografiert haben. Dafür haben wir aber einen sehr schönen, aber etwas verlassenen Schrein gefunden und fotografiert. Das coolste und leckerste was wir gemacht haben war allerdings ein Okonomiyaki essen. Das was so geil und so lecker. Ich musste einfach den ganzen Teller leer essen. Dafür habe ich mich dann allerdings „leicht“ abgefüllt gefühlt.





Ein Abendessen habe ich danach übrigens nicht mehr gebraucht. Sehr cool waren auch die supersweeten Läden im Bahnhof. Das ist echt schwer sich zu entscheiden, was man sich kauft wenn die Auswahl so groß ist. Letztendlich habe ich mich dann für einen süßen Herzanhänger (gehäkelt) und ENDLICH eine neue Armbanduhr entschieden.Ich hab schon so lange keine Uhr mehr gehabt, weil ich einfach keine gefunden habe, die mir gefällt. Aber bei dieser hat mir einfach alles gefallen (Ziffernblatt, Farbe, Design etc). Gekauft wurde beides in einem Laden namens „ZacLo“. Und mein Gott die Verkäuferin war so süß und nett. Ich hab sogar 10% Rabatt auf die Uhr bekommen. Für beides hab ich also 3,307 Yen bezahlt, aber ich finde das hält sich noch halbwegs im Rahmen.



Da gab es außerdem noch ein Bento-Box, die ich mir für E. Ins Auge gefallen ist, aber ich bin noch unschlüssig, ob ich sie kaufen soll, weil ich ein bischen Angst habe, dass ich in Tokyo eine schönere finden könnte und es später bereue. Aber auf der Bento Box sind die süßen russischen Püppchen drauf, die si so gern hat und außerdem ist sie blau. Argh!
Ist das schwierig! Ich werde noch eine Nacht darüber schlafen und dann wird entschieden.
Als wir nach unserem ganzen Trip also so gegen 16.00h ins Hotel zurückgekehrt sind und unser Zimmer nun in Beschlag genommen haben (das Zimmer ist so toll!) haben wir uns ein wenig frisch gemacht, weil am Abend das „heidi.“-Konzert um 18.30h auf uns warten sollte. Also Straßenplan mitgenommen, an der Rezeption den Weg erklären lassen und ab gings mit dem „Street Car“ oder so ähnlich wird die Straßenbahn hier genannt(...) in Richtung Innenstadt.
Das Konzert sollte in einen Club namens „Namiki Junktion“ stattfinden allerdings waren wir viel zu früh, weswegen wir die Läden in der Umgebung mal wieder ein bischen unsicher gemacht haben. Wir haben in einer Mall namens „Parco“ so ziemlich jeden Laden aus den jap. Fashion-Zeitschriften gefunden, den es zu finden gibt. Unter anderem also auch Liz Lisa ‹3. Mein Gott, diese Übermacht an Schleifen und Rüschen haben einen echt erschlagen.
Fotos konnte ich leider keine machen, weil ich meinen Fotoapparat wegen des Konzerts zuhause gelassen habe, aber eine schöne goldfarbene Liz Lisa Visitenkarte musste ich mir mitnehmen. Aber in Shibuya gibt es den Laden ja noch mal und da werden dann Fotos gemacht. Zum Konzert von heidi. ist zu sagen, dass es bis jetzt das Beste Konzert war auf dem ich jemals war. Aber einen Störfaktor gab es doch. Da war eine Gyaru-Tuse die meinte sich genau vor mich und Sasa stellen zu müssen (hat sie extra gemacht!!). Hat sich keinen Centimeter weg bewegt, auch nicht als wir angefangen haben mit der Band und dem Rest des Publikums abzugehen. Ich weiß ja nicht was die für ein Problem hatte, aber ein bischen Dumm war sie anscheinend schon.
Nichtsdestotrotz war das Konzert wie gesagt sehr geil und Sasa und ich sind gut abgegangen. Hab mir auch schön ein Handyanhänger von heidi. gekauft.


Jetzt hocke ich in unserem Hotelzimmer, bin sauber gewaschen und stecke schön im Yukata und gucke noch bischen fern. Außerdem habe ich das übelste Piepen im Ohr aber das vergeht wohl morgen. Denn dann stehender Atombombenturm, der Friedenspark und einige Einkäufe an. Also bis morgen. Oyasumi!